Schutz

Alle einheimischen Fledermausarten stehen unter besonderem gesetzlichen Schutz. Starke Bestandseinbrüche in den vergangen Jahrzehnten haben einige Arten an den Rand des Aussterbens gebracht. Die Kleine Hufeisennase ist in Rheinland-Pfalz, wie auch in den meisten anderen Bundesländern, bereits ausgestorben.

Unsere Fledermäuse sind durch eine Vielzahl von Einflüssen gefährdet:

  • Insektizide und andere Umweltgifte
  • Verlust von Strukturen in der Landschaft
  • Sanierung und Dachbodenausbau
  • fledermausunverträgliche Holzschutzmittel
  • Störung in den Sommer- und Winterquartieren
  • Unwissenheit oder Angst
  • Straßenverkehr

Folgen sind Lebensraumbeschneidung, Quartieraufgabe, Quartierverlust, Verlust des Nachwuchses, Tod durch aufgezehrte Fettreserve, Nahrungsmangel, akute und schleichende Vergiftungen, Verletzung und Tötung.

Der Arbeitskreis Fledermausschutz führt daher Bestandserhebungen durch, um Gefährdungen und Bestandstendenzen frühzeitig absehen zu können. Er betreut und sichert Quartiere, wobei beispielsweise Winterquartiere vergittert werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Aufklärung der Bevölkerung.

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