Unterirdische Basaltgruben in Mayen und Niedermendig  

- Fledermausquartiere von europäischer Bedeutung -

Bei den Quartieren handelt sich um alte, z.T. schon aus er Römerzeit stammende, unterirdische Abbauten von Basalt. Der Basalt wurde  u.a. für Mühlsteine und zu Bauzwecken gebraucht, später wurden einige Bereiche als riesige Bierkeller genutzt. In Mayen liegen fünf größere und sieben kleinere (weniger als 20m Länge) unterirdische Stollen in vier nahe beieinander gelegenen Steinbrüchen. Weitere Gruben sind bislang nicht bekannt, obwohl von verschiedener Seite immer wieder von anderen Gruben gesprochen wurde. Die unterirdischen Mühlsteingruben in Niedermendig sind z.T. riesige Stollenanlagen, die meist miteinander in Verbindung stehen und vermutlich eine Ausdehnung von 2 km2 aufweisen. 

 

momentan existieren noch Reste der großen unterirdischen Systeme ehemalige Hallen, heute durch den Abbau entstandene Eingänge
Neben großen oberirdischen Eingängen (wie im 'Mayener Grubenfeld') gibt es zahlreiche Schachtanlagen oder Treppeneingänge in die Systeme. Teile der Gruben wurden von Mitarbeitern des Geologischen Landesamtes Rheinland-Pfalz vermessen, doch ist die tatsächliche Ausdehnung der Gruben nicht bekannt. Durch Verfüllungen und Einbrüche ist ein labyrinthartiges System von riesigen Hallen und Gängen entstanden.  die Hallen werden durch Säulen gestützt, einige sind durch Treppen verbunden
In beiden Gebieten wird im Tagebau weiter Basalt abgebaut, dabei werden auch heute noch die unterirdischen Gruben zerstört. 

Letzte Änderung: 7.10.2001

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