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Erste Hilfe bei kranken oder geschwächten Tieren Wenn Sie die erkrankte oder verletzte Fledermaus erreichen können, ergreifen Sie sie mit einem Lederhandschuh und setzen sie vorerst in eine mit kleinen Luftlöchern versehene Schachtel. Diese sollte innen mit einem zusammen geknüllten nicht fusselnden Tuch ausgestattet und fest verschlossen werden. Auch eine Baumwolltasche kann dicht zusammengeknotet als Notquartier dienen. Achtung: Fledermäuse sind Ausbruchskünstler! Vorher sollte der Fledermaus Wasser aus einer Pipette oder vom Ende eines Streichholzes angeboten werden. Leckt die Fledermaus nicht selbständig daran, nötigen Sie sie nicht weiter. Beachten Sie bitte, dass das Tier nicht kühl und lethargisch (Tagesschlaf) ist, wenn Sie ihm Wasser anbieten. Die Tiere können dann besonderst leicht ersticken, wenn Wasser in die Nase kommt. Fledermäuse sind Wildtiere, werden also auf ein Ergreifen unter Umständen mit Bissen reagieren. Durch Lederhandschuhe können Sie sich schützen und vermeiden somit eine mögliche Krankheitsübertragung. Verabreichen Sie der Fledermaus bitte niemals ohne vorherige Absprache mit Ihrem örtlichen Ansprechpartner Milch oder Artzneimittel. Finden Sie kranke oder geschwächte Tiere, sollte eine Kontaktaufnahme besonders eilig, das heißt telefonisch, erfolgen. Eine schnelle Reaktion ist oftmals lebensrettend. Der richtige Weg den örtlichen Ansprechpartner zu finden: 1. Aus der Kreisbetreuer Liste den oder die entsprechenden Kreisbetreuer versuchen telefonisch zu erreichen Hinweis zur Tierarznei - Speziell nur (!!) für Tierärzte und erfahrene Pflegende
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Letzte Änderung: 29.11.2010 |